
SWIMREVOLUTION
Daniel Sanz López
Schwimmtrainer
- Cádiz - Madrid -

ÜBER SWIMREVOLUTION
Festgefahrene Bewegungsabläufe werden durch eine bewusste Bewegungspraxis (mindful practice) ersetzt. Insgesamt geht es darum, Gleichgewicht und ein Gespür für die Dynamik des Schwimmens zu entwickeln, statt lediglich auf Stärke und Leistungsfähigkeit zu setzen.
In meinen Schwimmkursen folgst du drei Grundprinzipien, egal welchen Stil du schwimmst. Wenn du diese Grundprinzipien verinnerlichst, wirst du:
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Weiter und schneller schwimmen und dabei weniger Energie verbrauchen
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Jeden Armzug genießen und dich mit jeder Trainingseinheit verbessern
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Ohne Schmerzen und Verletzungen schwimmen
SCHRITT EINS: Leichtigkeit, Kontrolle und Selbstvertrauen
Egal ob du Anfänger bist oder fortgeschritten, du beginnst zuerst damit, ein Gefühl für Gleichgewicht und Stabilität im Wasser zu entwickeln. Wenn du das geschafft hast, verlierst du das Gefühl zu sinken, und fühlst dich stattdessen angenehm leicht im Wasser.
Außerdem lernst du, die Schwerkraft für dich zu nutzen, anstatt gegen sie zu kämpfen. Du nutzt physikalische Prinzipien, statt unkontrolliert mit den Beinen zu rudern. Auf diese Weise schaffst du es, horizontal im Wasser zu liegen und kannst so mit dem "mühelosen Schwimmen" beginnen. Danach lernst du, deinen Oberkörper stabil zu halten um deine Rotationsbewegung zu steuern. So kannst du deine Gliedmaßen benutzen, um dich zu stabilisieren - ohne zu ermüden.
Das Gefühl, deine Position im Wasser steuern zu können, gibt dir Selbstvertrauen und die mentale Leichtigkeit, die du brauchst, um auch komplizierte Bewegungsabläufe auszuführen.
SCHRITT ZWEI: Der Weg des geringsten Widerstands
Da Wasser tausendmal dichter ist als Luft, ist der Wasserwiderstand (Reibung) der wichtigste aller Faktoren, die uns beim Schwimmen langsamer werden oder ermüden lassen. Während Fische und Säugetiere, die im Wasser leben, von Natur aus hydrodynamisch gebaut sind, müssen wir Menschen eine hydrodynamische Haltung im Wasser erst erlernen. Und genau dort setzen wir an.
Da es zwei verschiedene Arten von Widerstand gibt, zeige ich dir zwei Möglichkeiten, deine Hydrodynamik zu verbessern.
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Druckunterschied: Hierbei handelt es sich um einen Widerstand, der sich vor dem Körper des Schwimmers aufbaut, während er sich im Wasser bewegt. Körper mit einem hohen Volumen oder ständig wechselnden Bewegungen erzeugen einen höheren Widerstand als schlanke, konstante Formen.
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Wellen: Wenn wir beim Verdrängen des Wassers um uns herum Wellen, Turbulenzen, Blasen und Spritzer erzeugen, verschwenden wir Energie. Mit jeder einzelnen dieser Bewegungen erzeugen wir einen Widerstand, der uns von unserem eigentlichen Ziel abbringt, nämlich vorwärtszukommen.
So überwindest du diese zwei Formen des Widerstands:
Du formst einen guten "Schiffsrumpf". Diese Technik basiert sowohl auf der hydrodynamischen Form der Fische und Wassersäugetiere als auch auf den Prinzipien, die Schiffsingenieure nutzen, um den Druckwiderstand zu minimieren. Wir wenden dieses Prinzip auf den menschlichen Körper an, indem wir die Kopf-Körperlinie, die Extremitäten und den Torso verlängern, um eine lange, hydrodynamische Form zu erhalten. Versuche, diese Form bewusst zu erreichen, während du schwimmst. Erzeuge keine Wellen. Minimiere den Widerstand, indem du Blasen und Spritzer vermeidest. Jegliches "Geplansche" ist ein Zeichen dafür, dass du Energie dafür aufwendest, das Wasser um dich herum zu bewegen. Je weiter und und schneller du schwimmst, desto mehr wird sich diese Methode der ruhigen Bewegungen ohne zu Spritzen auszahlen.
SCHRITT DREI: Bewegungen aus der Körpermitte
Bei der traditionellen Schwimmlehre verrichten die Arme und Beine den größten Teil der Arbeit, während der Torso lediglich Ballast ist. Mit der neuen Technik kehrst du diese Dynamik um: Bewegungen, Kraft und Rhythmus werden in deiner Körpermitte initiiert - dem von Natur aus stärksten und widerstandsfähigsten Teil deines Körpers - und fließen dann in die Arme und Beine.
Du lernst nach und nach, die Bewegungen des Kopfs, der Arme und der Beine aus der Körpermitte heraus in deine Schwimmpraxis zu integrieren. Je besser du das schaffst, desto schneller und müheloser wirst du schwimmen.